Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten Christoph Nadler (Die Grünen)

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Name: Christoph Nadler

Alter: 70 Jahre

Familie: verheiratet, 2 erwachsene Söhne

Wohnort: Taufkirchen

Hobbies/Ehrenamt:

Sport (aktiv und passiv), Kommunalpolitik (Kreistag und Gemeinderat, stv. Landrat), Reisen

Lieblingssport/-verein:

SV-DJK Taufkirchen 😊 (Freizeitsport)

TSV 1860 München (Fußball)

Bei beiden Vereinen bin ich seit vielen Jahren Mitglied

Berührung mit Sport?

Aktiv Sport zu betreiben sehe ich als sehr wichtig für die Gesundheit an und gehe daher, wenn es zeitlich irgendwie möglich ist, regelmäßig montags zum Ganzkörper-Workout bei Anja Brinkmann und 1x/Woche in den Kraftraum beim SV-DJK Taufkirchen.

Meine Familie ist ebenfalls sehr sportlich: Meine Frau besucht verschiedene Kurse (mehr wie ich!) beim SV-DJK, meine beiden Söhne waren bzw. sind in der Fußball- und Tennisabteilung aktiv.

Außerdem bin ich sehr sportinteressiert, besonders an Fußball. Bei 1860 München bin ich seit Jahrzehnten leidgeplagter Besitzer einer Dauerkarte und verfolge aber auch oft Jugendspiele.

Motivation/Ziele für die Kandidatur allgemein und Parallelen zum Sport:

Unsere Gemeinde steht vor wichtigen Aufgaben: Umwelt- und damit Klimaschutz, bezahlbares Wohnen, eine starke lokale Wirtschaft und ein lebendiges Miteinander. Dafür braucht Taufkirchen eine verlässliche und erfahrene Führung. Seit insgesamt fast 18 Jahren engagiere ich mich im Gemeinderat im Rathaus Taufkirchen. Als stellvertretender Landrat konnte ich neben meiner Berufstätigkeit wertvolle Verwaltungserfahrung sammeln. Zudem bin ich seit 1996 Kreisrat – und seit 25 Jahren Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion. Diese langjährige politische Arbeit hat mir gezeigt, wie entscheidend sachliche Entscheidungen, Transparenz und Dialog auf Augenhöhe sind. Als Bürgermeister möchte ich meine Erfahrung, meine Unabhängigkeit und meine Leidenschaft für eine nachhaltige Zukunft voll in den Dienst unserer Gemeinde stellen – damit Taufkirchen auch morgen lebenswert bleibt.

Die Funktion als Bürgermeister ist auch anstrengend, es werden Höchstleistungen gefordert – wie im Sport. Aber mit Teamgeist und guter Zusammenarbeit lassen sich wie im Sport auch Bestleistungen und gesteckte Ziele erreichen.

Der SV-DJK ist der größte Verein in Taufkirchen und bietet mehr als 2500 Menschen die Möglichkeit, Sport zu treiben. Er erfüllt damit eine wichtige soziale Funktion in der Gemeinde, besonders im Jugendsport, wo Jugendliche lernen, sich in einer Mannschaft oder für sich persönlich sportlich zu betätigen. Auch der praktizierte Integrationsgedanke ist besonders wichtig in Taufkirchen! Besonders die wohl größte Abteilung, der Freizeitsport, aber auch alle anderen Abteilungen, bieten der Bevölkerung Taufkirchens viele Möglichkeiten, etwas für ihre Gesundheit zu tun oder sich in sportlichen Wettkämpfen zu messen.

Wie oben beschrieben kenne ich den SV-DJK aus persönlicher Erfahrung: Hier besonders die Freizeitabteilung, über die Aktivitäten meiner Söhne die Jugend-Fußballabteilung und die Tennisabteilung, weiß aber auch über die Erfolge der Handballer Bescheid.

Die Kassen der Gemeinde sind mehr als nur klamm. Wir haben aktuell sogar große Probleme, unsere Pflichtaufgaben zu lösen. Daher werde ich mich als Bürgermeister sehr darum kümmern, neben strikter Sparpolitik die Einnahmen aus Gewerbesteuer und Einkommenssteuer zu erhöhen. Dann werden wir auch wieder in der Lage sein, die Sportförderung auszubauen.

Als aktives Vereinsmitglied sehe ich jede Woche den Reparatur- und Sanierungsbedarf im Sport- und Freizeitpark. Die Gemeinde ist aktuell wirtschaftlich nicht in der Lage, hier tätig zu werden – vielleicht auch, weil es versäumt wurde, in den vergangenen Jahren regelmäßige kleinere Sanierungen vorzunehmen….

Daher habe ich mich vor einigen Monaten an Bürgermeister Sander gewandt mit der Bitte zu prüfen, ob die Gemeinde einen Förderantrag aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (330 Mio €) für die Sanierung unseres ca. 30 Jahre alten Sportzentrums stellen kann. Dieser Antrag, den ich auch mit der Verwaltungsspitze des Rathauses und Herrn Schaub im Vorfeld abgestimmt habe, wurde jetzt bereits im Gemeinderat vorgestellt und darüber diskutiert. Wünschenswert wäre natürlich, sehr viel aus diesem Förderprogramm ausschöpfen zu können. Allerdings muss sich die Gemeinde auch den Eigenanteil leisten können. Das wird der Knackpunkt sein. Ich bleibe an diesem Thema dran!

Bis dahin werde ich alles tun, um die Förderung in der jetzigen Höhe zu erhalten.

Ich unterstütze das geplante Gebiet am Bahnhof mit voller Überzeugung. Wir werden dadurch nicht nur viele soziale Einrichtungen wie Ärztehaus, Kitas, Altenheim, Einkaufsmöglichkeiten, bezahlbare Wohnungen und gastronomische Angebote bekommen, sondern auch die finanziellen Voraussetzungen durch mehr Gewerbesteuer- und Einkommenssteuereinnahmen schaffen, um die gemeindlichen Finanzen zu sanieren. Dann können wir auch an moderne Räumlichkeiten für den Gesundheitssport dort denken, die ich sehr nötig finde und unterstützen würde.

Grundsätzlich stehe ich privaten Investitionen im Sportpark nicht ablehnend gegenüber, noch dazu, weil die Gemeinde aktuell wirtschaftlich nicht in der Lage ist, den Sportpark weiterzuentwickeln. Man muss natürlich Themen wie Folgekosten, Unterhalt, möglichen zusätzlichen Flächenverbrauch u.v.a.m. bedenken, um dazu abschließend entscheiden zu können.

Taufkirchen verfügt mit dem Sportzentrum und anderen Sportstätten im Gemeindegebiet über ein im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr gutes Sportangebot und mit dem SV-DJK einen gutgeführten Verein, der konstruktiv und engagiert sich für die Interessen des Sports in Taufkirchen einsetzt.

Ich bitte aber auch um Verständnis angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Haushalts der Gemeinde dafür, dass nicht alle Wünsche realisiert werden können – so wünschenswert sie auch sein mögen.

Mit mir bekommen Sie ein aktives Vereinsmitglied des SV-DJK und einen Finanzfachmann als Bürgermeister, der die finanziellen Voraussetzung schaffen will, um auch den Vereinssport in Taufkirchen zu unterstützen und auszubauen.

Ich rege außerdem an, den jährlichen Austausch zwischen Verein und Gemeinderat wieder einzuführen.